Wer sich die Freude verbietet, wird sie den andern nicht gönnen.
All die nicht geweinten Tränen,
sie haben sich nicht aufgelöst,
ein tiefes Salzgebirge haben sie gebildet,
das den Leib erfüllt zur Starre hin.
Und Hass wird zelebriert in jeder Richtung,
und verbreitet sich in Windeseile;
von hier nach dort, und weiter fort im Kreis,
und durch die Länder und die Zeiten,
und verdichtet sich zu Stein, zu Schrei und Waffen
von denen wir gar nie genug bekommen:
Wer sich die Freude verbietet, verbannt die Liebe aus der Welt.
Kennst du den Schmerz der ungeweinten Tränen,
fühlst du nicht das Salzgestein,
das sie in aller Stille aufgebaut,
in allen Höhlen deines Körpers?
So freue dich, wenn scheinbat ohne aktuellen Grund
dir Tränen fliessen aus dem unsagbaren Untergrund
wo starre Finsternis der Freude Licht erwartet.