mit 12 Jahren hat mich die Geschichte des Ritters von Fardün tief beeindruckt.
Also schrieb Ich darzu ein Theaterstück in einem Akt. Ich inszenierte es mit Freundinnen und Freunden
aus meiner Klasse, um es an einem grossen Gemeindeanlass aufzuführen.
Die Probenarbeit durfte weitgehend während der Schulzeit stattfinden.
Und nun, Genau 68 Jahre später taucht das Thema im Zeichen des Neofeudalismus wieder auf.
"...das Volk nannte diesen Herrenbund 'den schwarzen Bund'. 588 Im Vertrauen auf denselben verübten
die Vögte der Werdenberger-Graten zu Bärenburg und Fardün schnöde Missandlungen gegen die Leute
im Schamsertale; weder Ehre, Gut, noch Leben war sicher. 589 Der Vogt auf Bärenburg, so erzählt die Sage,
zwang die Landleute mit den Schweinen aus dem gleichen Trog zu essen, der zu Fardün liess liess sein Vieh
in die Saaten und Wiesen der Landleute treiben.590
Solcher und ähnlicher Misshandlungen müde erhoben sich die Landleute..."
Peter W. Kaiser: Geschichte des Fürstentums Liechtenstein K.258. p.286.